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Standesscheibe Zug

Beschreibung
Standesscheibe Zug, Glasgemälde. Inschrift: " IUD.VI / Statt und Ampt Zug / 1588 ". Schwarz- und Rotlot, Silbergelb, blaues Email auf Blank- und Farbglas. Wappenpyramide zwischen Bannerherr und Schütze, vor einem Federdamast. rechtes Oberbild: kniender Gideon vor dem Tierfell, dahinter Schlachtsszene, Inschrift: IUD.VI.; links Zelt mit Krieger. Unten Bodenpodest mit Inschriftkartusche. Künstler: Thomas Hafner, Solothurn Als Standesscheiben werden Darstellungen der Wappen der Schweizer Kantone (Stände) als Glasmalerei bezeichnet (Wappenscheiben). Die Tradition der Standesscheiben beginnt um 1485, als Ausdruck des gestiegenen Selbstbewusstseins der Stände der Alten Eidgenossenschaft nach den Burgunderkriegen. Ein vollständiger Satz von Standesscheiben wurde 1501 für den Sitzungssaal der Schweizer Tagsatzung in Baden hergestellt. Standesscheiben blieben weit verbreitet in der Frühen Neuzeit (Dreizehnörtige Eidgenossenschaft) und teilweise auch in der modernen Schweiz. In der Bundeshauskuppel wurden 1902 die 22 Kantonswappen als Glasmalerei angebracht (ausgeführt von Johann Albert Lüthi).
Datierung
1588
Material / Technik
Schwarz- und Rotlot, Silbergelb, blaues Email auf Blank- und Farbglas
Maße
Höhe x Breite : 69.0 x 57.0 cm
Künstler*innen
Inventarnummern
1990.0092
Inschrift
Beschriftung: " IUD.VI / Statt und Ampt Zug / 1588 "