Standesscheibe Freiburg
Beschreibung
Standesscheibe Freiburg. Glasgemälde. Inschrift: Oben: "REGNUM. XVIII.CA. " Unten: "Die Statt Frybrug ". Schwarzlot, Silbergelb, blaues und violettes Email auf Blank- und Farbglas. Wappenpyramide zwischen Bannerherr und Hellebardier, vor einem Federdamast. Pfeilerarkade mit Rollwerkkartusche und Inschrift. Oberbild: Tanz der Herodias vor Herodes (Dietschi) vor gestreiftem Fussboden. Kartusche mit Stifterinschrift.
Künstler: Thoman Hafner
Als Standesscheiben werden Darstellungen der Wappen der Schweizer Kantone (Stände) als Glasmalerei bezeichnet (Wappenscheiben).
Die Tradition der Standesscheiben beginnt um 1485, als Ausdruck des gestiegenen Selbstbewusstseins der Stände der Alten Eidgenossenschaft nach den Burgunderkriegen. Ein vollständiger Satz von Standesscheiben wurde 1501 für den Sitzungssaal der Schweizer Tagsatzung in Baden hergestellt. Standesscheiben blieben weit verbreitet in der Frühen Neuzeit (Dreizehnörtige Eidgenossenschaft) und teilweise auch in der modernen Schweiz. In der Bundeshauskuppel wurden 1902 die 22 Kantonswappen als Glasmalerei angebracht (ausgeführt von Johann Albert Lüthi).
Datierung
1588
Material / Technik
Schwarzlot, Silbergelb, blaues und violettes Email auf Blank- und Farbglas
Maße
Höhe x Breite : 71.5 x 59.0 cm
Klassifikation
Künstler*innen
Inventarnummern
1990.0090
Inschrift
Beschriftung: "REGNUM. XVIII.CA. " Unten: "Die Statt Frybrug "
