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Stadtsiegel von Mainz

Beschreibung
Stadtsiegel von Mainz, Metallabguss, rund. In einer gepolsterten Kunststoffschatulle. Überreicht vom Bürgermeister von Mainz der Einwohnergemeinde der Stadt Solothurn anlässlich des Empfanges der Mainzer Hofsänger am 11. Januar 1969 in Solothurn und Empfang durch die Fasnachtszunft Honolulu und dem Tambourenverein. Das erste Mainzer Stadtprivileg gewährte Erzbischof Adalber I. zwischen 1119 und 1122 der erstarkenden Bürgerschaft und aufstrebenden Stadt. 1135 erneuerte er es und liess es in die Bronzetüren des Willigis (heute Marktportal des Domes) eingraben. Das Privileg bedeutete noch keine Stadtfreiheit und Selbstverwaltung. Doch konnte die Stadtverwaltung unter der Leitung von Kämmerer, Schultheiss und Walpod als selbständiger Siegelführer auftreten und liess sich ein grosses Stadtsiegel anfertigen. Dieses erste Mainzer romanische Stadtsiegel, das mit dem Kölner zu den ältesten Deutschlands überhaupt gehört, ist an einer undatierten Urkunde von etwa 1140 nachweisbar. Es zeigt als Siegelbild in starkem Relief den Patron des Domes, des Erzstifetes und der Stadt, den Heligen Martin als segnender Bischof thronend unter einem reichverzierten romanischem Baldachin. Beiderseits steht die Aufschrift: " SCS, MAR - TINUS" Die Umschrift lautet: AUREA MAGONTIA ; ROMANE ECCLESIE SPECIALIS FILIA ". (Das goldene Mainz, die besonders geliebte Tochter der römischen Kirche ).
Datierung
Mitte 20. Jahrhundert
Material / Technik
Metallabguss
Maße
Höhe x Breite x Tiefe : 11.8 x 12.5 x 0.3 cm
Künstler*innen
Inventarnummern
1969.0001
Inschrift
Beschriftung: Beiderseits steht die Aufschrift: " SCS, MAR - TINUS" Die Umschrift lautet: AUREA MAGONTIA ; ROMANE ECCLESIE SPECIALIS FILIA ". (Das goldene Mainz, die besonders geliebte Tochter der römischen Kirche ).