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Vogelei, Karfreitagsei, Bauopfer

Beschreibung
Vogelei, eines hühnerartigen Vogels (Fasan?), laut Tintenaufschrift gefunden beim Abbruch des inneren Berntores in der Vorstadt von Solothurn im Jahr 1877 im Mörtel des Turmes zusammen mit anderen Eiern. Zwei kleine Abdrücke könnten von Zähnen eines Raubtieres, Marder?, stammen; somit wäre des Ei eventuell von einem solchen Tier in einer Mauerritze versteckt worden. Es kleben keine Mörtelstücke an der Eierschale. Jahresbericht Historisches Museum Blumenstein, 1992, S. 10: "Herr Rainer Foelix, Aarau, vermittelte weitere Hilfe bei der Bearbeitung eines Vogeleies, das aus der Mauer des Vorstadttors stammt (lnv-Nr.1902.35.) Vermutete man bisher gelegentlich, diese und weitere 1877 beim Abbruch des inneren Bemtores aufgefundene Eierschalen seien bei dessen Bau dem Mörtel beigegeben worden, ist jetzt eine natürliche Herkunft naheliegend: feine Eindrücke zeigen, dass die Eier wohl von einem kleinen Raubtier in eine Mauemtze abgelegt worden sind." Eingangsbuch II, S. 4: Ein Ei auf welchem von der Hand des frühern Einwohnergemeinde-Ammanns aus Constanz-Glatz-Blotzheim geschrieben steht: dieser u. viele solcher gefunden im Mörtel des abgebrochenen Vorstadt-Thurmes
Datierung
19. Jahrhundert
Material / Technik
Eierschale, Tinte
Maße
Länge x Breite x Höhe : 11.7 x 7.5 x 4.5 cm Länge : 6.9 cm
Künstler*innen
Inventarnummern
1902.0035
Inschrift
Dieses & viele solche gefunden im Mörtel des abgebrochenen Vorstadt=Thurms