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Argandsche Lampe
Beschreibung
Argandsche Lampe mit Photometerschirm. Messinggehäuse mit Glaszylinder. Der größte Schritt auf dem Weg zu einer heller brennenden Öllampe gelang Aimé Argand, einem in Frankreich lebenden Schweizer, der etwa um 1783 eine Lampe vorstellte, deren Brenner aus einem Metallzylinder mit doppelter Wand konstruiert war. In der hohlen Wand war ein runder Baumwolldocht befestigt mit einer Brennstoffzuführung durch einen separaten Tank. Der innere Zylinder war unten offen, so dass Luft hindurch innen an den Docht gelangen konnte. Zudem setzte Argand einen Blechzylinder über die Flamme, um durch Kaminwirkung einen höheren Zug zu erhalten. Der Blechzylinder wurde 1784 durch einen Glaszylinder ersetzt. Der Argandsche Brenner wurde für fast alle späteren Öllampen (Uhrwerklampen, Moderateurlampen) und die Petroleumlampen verwendet.
Datierung
Ende 18. Anfang 19. Jahrhundert
Material / Technik
Messing, Glas
Maße
Höhe x Breite : 40.0 x 27.0 cm
Klassifikation
Künstler*innen
Inventarnummern
1987.0073




