Standesscheibe Solothurn, Nachbildung
Beschreibung
Standesscheibe Solothurn. Glasgemälde. Nachbildung einer Barockscheibe. Inschrift: " Solothurn". Schwarzlot auf farbigem Antikglas. Wappenpyramide zwischen Venner und Hellebardier, vor Barockarchitektur, Tafel- und Jagdszene als Oberbilder, unten spielende Bären.
Künstler: unbekannt
Als Standesscheiben werden Darstellungen der Wappen der Schweizer Kantone (Stände) als Glasmalerei bezeichnet (Wappenscheiben).
Die Tradition der Standesscheiben beginnt um 1485, als Ausdruck des gestiegenen Selbstbewusstseins der Stände der Alten Eidgenossenschaft nach den Burgunderkriegen. Ein vollständiger Satz von Standesscheiben wurde 1501 für den Sitzungssaal der Schweizer Tagsatzung in Baden hergestellt. Standesscheiben blieben weit verbreitet in der Frühen Neuzeit (Dreizehnörtige Eidgenossenschaft) und teilweise auch in der modernen Schweiz. In der Bundeshauskuppel wurden 1902 die 22 Kantonswappen als Glasmalerei angebracht (ausgeführt von Johann Albert Lüthi).
Datierung
20. Jahrhundert
Material / Technik
Schwarzlot auf farbigem Antikglas
Maße
Höhe x Breite : 46.0 x 36.0 cm
Klassifikation
Künstler*innen
Inventarnummern
1949.0015
Inschrift
Beschriftung: "Solothurn".
