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Projektionsapparat

Beschreibung
Projektionsapparat (Skioptikon), a) Bildhalter mit Objektivträger axial verschiebbar, Objektiv (Linsen-) Durchmesser 70 mm / Stahlblechkammer mit aufsetzbarem Kamin zur Aufnahme eines Petrolbrenners, aufgebaut auf Metallgrundplatte. Runde Platte mit Beschriftung: " PINAGOSKOP J.GANZ ZÜRICH Fabr.-Nr.261". b) dazu passend: 49 Glasdiapositive verschiedener Thematik in Holzkasten mit Aufschrift: "Seminar". c) ebenso 45 Glasdiapositive mit Bibelillustrationen von Gustave Doré. Die Laterna magica ist eine Projektionsvorrichtung, die nach dem umgekehrten optischen Prinzip der Camera obscura funktioniert: Es handelt sich um einen Kasten mit einer Öffnung, in dem sich eine Lichtquelle befindet – im 17. Jahrhundert zunächst eine schlichte Kerze, Öllampe oder Pechfackel, später ein Kalklichtbrenner oder eine elektrische Bogenlampe. Dieses Licht dringt durch die Öffnung und durch ein Linsensystem an der Vorderseite des Kastens nach außen. Ein Hohlspiegel hinter der Lichtquelle erhöht die Helligkeit des austretenden Lichtstrahls. In die Bildführung, die zwischen Kasten und Linsensystem angebracht ist, werden die Laternbilder eingeschoben und mit dem ausfallenden Licht projiziert. In der Bildführung sind Mechanismen zum Bildwechsel und oftmals auch für Bildbewegungen integriert. Gegenständliche Bilder, aber auch Schrift, Farbenspiele oder Ornamente werden auf diese Weise auf eine Projektionsfläche (meist eine Leinwand) geworfen. Die Laterna magica ist damit Vorläufer der modernen Diaprojektion sowie der Filmprojektion.
Datierung
um 1880
Material / Technik
Blech, Glas, Docht
Maße
Höhe x Breite x Tiefe : a) 55.0 x 25.0 x 60.0 cm Höhe x Breite x Tiefe : b) 12.0 x 11.0 x 41.0 cm Höhe x Breite x Tiefe : c) 12.0 x 12.0 x 39.0 cm
Künstler*innen
Inventarnummern
1987.0068.a-c
Inschrift
Signatur: " PINAGOSKOP J.GANZ ZÜRICH Fabr.-Nr. 261"