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Hammerflügel

Beschreibung
Hammerflügel von Philipp Heinrich Caesar in Solothurn mit Gehäuse aus mahagonifarbigem Nussbaumholz mit Empirebeinen, geschweiftem Steg, Lyra und Messingbeschlägen. Publiziert in: Rindlisbacher, Otto 1972: Das Klavier in der Schweiz, Seite 53. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es sich um einen importierten Wiener Flügel handelt, der von Caesar überarbeitet wurde. Die auf dem Frontbrett nachträglich mit Nägeln eingeschlagene Jahrzahl 1771 sollte das Instrument vermutlich älter und wertvoller machen. In der ersten Museumszeit durch Schreinermeister Ducommun und Klavierbauer Leber&Wirz für Fr. 85.- und Fr. 10.- renoviert (schlecht). Furnier- und andere Schäden, unspielbar. Klaviatur-Umfang: F1-f4, Stichmass 477 mm, Untertasten mit Knochenbelag, sichtbare Länge 137 mm, Obertasten mit Ebenholzbelag, sichtbare Länge 97 mm. Prellzungen-Mechanik (5) Stiefeldämpfung (Kastendämpfung) 2 Pedale für Moderator und Forte (Moderator fehlt) Hammerbelag: Leder Saitenlängen: F1 1835 mm, Erregung bei 170 mm c2 285 mm, Erregung bei 35 mm f4 55 mm, Erregung bei 5 mm Saitenbezug: Blankbezug Messing F1-F, Stahl, Fis-f4, dreichörig Lage des Stimmstocks: vorn (A) 2 kleine Eisenspreizen in der Hammerspalte Eingangsbuch II, S. 253: Ein Klavier (Flügel) von Phil. Heinr. Caesar. 1771.
Datierung
um 1825
Material / Technik
Gehäuse: Nussbaum
Maße
Höhe x Breite x Tiefe : 86.0 x 120.0 x 245.0 cm
Inventarnummern
1911.0180
Inschrift
Signatur: Philipp Caesar in Solothurn