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Tresor des Dekanats Buchsgau
Beschreibung
Tresor des Dekanats Buchsgau, um 1790. Truhe aus Eisenblech mit reichverzierten, schmiedeeisernen, teils verzinnten Beschlägen, teils mit Messingfolie hinterlegt und drei ebenfalls reich verzierten Schlössern. Konvex gestaltete Holzeinfassung aus Tannenholz mit aufwändigem Furnier aus Nussbaum und Wurzelholz.
Wappen des Dekanats Buchsgau auf der äusseren Längsseite ins Furnier gebrannt:
In gekrönter Kartusche ovaler, viergeteilter Wappenschild mit den Wappen der Grafen von Neuenburg-Nidau (in Rot Pfahl gesparrt von Schwarz und Gold) und von Neu-Kyburg (in Rot goldener Rechtsschrägbalken begleitet von zwei schreitenden, goldenen Löwen).
Das Wappen bezieht sich auf Anna von Neuenburg-Nidau, Ehefrau von Hartmann III. von Neu-Kyburg, und ihren Sohn Egon II. von Neu-Kyburg, die am 1. April 1400 dem Dekanat Kirchensatz und Kirchengut von Fulenbach geschenkt haben.
Die drei originalen Schlüssel zum Abschliessen des Tresors sind vorhanden. Die Schlüssel waren jeweils in Besitz des Dekans, des Kammerers und des Kommissars des Dekanats. Der Tresor liess sich jeweils nur zu dritt öffnen.
Der Tresor hatte keinen festen Standort und wechselte jeweils in jenes Pfarrhaus, dessen Pfarrer Dekan war.
Der letzte Standort des Schrank war das Pfarrhaus in Mümliswil.
Datierung
um 1790
Material / Technik
Eisenblech, Schmiedeeisen, teilweise verzinnt, Nadelholz, aussen aufwändiges Nussbaum- und Wurzelholz-Furnier.
Maße
Höhe x Breite x Tiefe : 46.5 x 76.5 x 48.0 cm
Klassifikation
Künstler*innen
Auftraggeber/in: Dekanat Buchsgau
Inventarnummern
2018.0181











