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Das Wunder des hl. Eligius
Beschreibung
Das Wunder des heiligen Eligius, Bischof von Noyon (um 589 - 659). Geschnitztes, farbig gefasstes Relief.
Dargestellte Legende:
Eligius soll, bevor er das Goldschmiedehandwerk erlernte, ein ausgezeichneter Hufschmied gewesen sein. Eines Tages, nachdem er ein Pferd beschlagen hatte, kam ein Fremder zu ihm. Dieser lobte seine Arbeit, schlug ihm aber eine andere Methode vor. Man brachte also dem Fremden ein Pferd, dessen Bein er abschnitt oder abschlug, das Hufeisen anbrachte und nun das abgeschlagene Bein danach wieder ansetzte. Eligius wollte es ihm gleichtun, aber natürlich gelang es ihm nicht, den Fuß wieder anzuschmieden. Als der Fremde wieder erschien, erkannte Eligius Gott den Schöpfer in ihm und begriff, dass ihm eine Lehre der Demut erteilt worden war.
Das Relief soll von Domherr (später Bischof) Fiala aus einer Kirche in der Nähe von Solothurn erworben und (dem Kunstverein) geschenkt (vgl. Denkschrift S. 72 und dort erwähnter gedruckter Bericht der Sektion Solothurn an den schweizerischen Kunstverein 1864/65).
Von Herrn Seminardirektor Fiala 1866 aus der Kirche zu Bettlach erworben und dem Kunstverein geschenkt.
Staatsarchivar Dr. A. Kocher vermutet, dass das Bild aus der 1887 abgetragenen Kapelle "unten im Dorf" (neben der Schmitte an der Hauptstrasse) von Selzach stamme; im Gemeindeprotokoll von Oktober 1886 wurde danach gefragt, ohne dass jemand Auskunft geben könne.
Depositum des Kunstvereins.
Maße
Höhe x Breite x Tiefe : 187.0 x 93.0 x 13.0 cm
Klassifikation
Künstler*innen
dargestellte Person: Eligius von Noyon (589 - 659)
Inventarnummern
1955.0009



