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Modell der St. Ursenkirche, Solothurn

Beschreibung
Modell der St. Ursenkirche, Solothurn. Im Anstellungsvetrag vom 8. Juni 1763 wird verlangt, dass Pisoni sobald wie möglich ein Holzmodell der projektierten Kirche vorlege. Am 4. 1. 1764 lieferte es Pisoni dem Rate ab (AK. N. 57). Er bemerkte dazu, dass die Verzierungen, Türen und Fenster noch fehlen. Das Modell wurde von den Schreinermeistern Joseph Bader und Sohn aus Rüttenen nach den Entwürfen Pisonis ausgeführt. Das Innere folgt den Entwürfen. Die Vierungskuppel ist durch einen Tambour erhöht und mit einer Kuppellaterne bekrönt. Der Turm ist noch immer gemäss dem Entwurf mit umlaufender Galerie und kleinen Fenstern. An der Fassade fehlt noch jegliche Verzierung. Holz, geleimt, verzäpft. Zwei Hälften zusammenschiebbar. Runde Öffnung im Boden zur Betrachtung innen. Bemalt mit weisser Farbe. 7 Teile: 4 Dachelemente, schwarz bemalt. Tambour über Vierungskuppel, Turmgalerie mit Dach und Hahn. Block mit Kreuz (Draht) als Frontbekrönung.
Datierung
1764
Material / Technik
Holz, Leimfarbe
Maße
Länge x Breite x Höhe : 173.0 x 120.0 x 164.0 cm Höhe x Durchmesser : 90.0 cm Front bis Giebel
Klassifikation
#Kirche und Frömmigkeit/Kirchliche Bauten#
Künstler*innen
Inventarnummern
1990.0434
Inschrift
Beschriftung: unleserlich auf der Front