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Postkarte

Description
Postkarte, Lithographie, schwarz-weiss. Serie, betitelt: " Die Heldinnen des Schweizerlandes / Nach alten Originalbildern / Die Frauen von Winterthur " Ab 1380 tauchte mit der alten Eidgenossenschaft eine neue Bedrohung für die Stadt auf, und Winterthur war zu ihrer Verteidigung in der Folge auch an mehreren Scharmützeln auf habsburgischer Seite beteiligt und kam dabei auch selbst in eine militärisch ungünstige Lage. 1415/17 kam die Stadt dank der Einmischung des deutschen Kaisers Sigismund, der in Opposition zum Hause Habsburg stand, zur Reichsfreiheit. 1434 erwarb die reichsfreie Stadt das Dorf Hettlingen, das ihr bis 1798 gehören sollte. Jedoch gelang es der Stadt nicht, diese Reichsfreiheit im Alten Zürichkrieg zu halten: Winterthur fiel 1442 wieder Habsburg-Österreich zu, was der Stadt indessen immer noch lieber war, als der Eidgenossenschaft anzugehören. Auf diese Zeit fällt auch die Bestätigung eines im Vergleich zum alten Stadtrecht erweiterten Friedkeises, womit sich der neue Machthaber wohl auch die Gunst der Stadtbevölkerung sichern wollte. Die von der neuen Herrschaft versprochene Hilfe und Besserung trat jedoch nicht ein; vielmehr wurde die Stadt mehrmals verpfändet. 1460 kam es im Zusammenhang mit der Eroberung des Thurgaus durch die Eidgenossen erneut zu einer zweimonatigen Belagerung, der die Stadt wiederum standhielt. Dies konnte aber nicht verhindern, dass das nunmehr vollständig von der Eidgenossenschaft umschlossene Winterthur zunehmend unter eidgenössischen Druck geriet und infolge der notorischen Geldnot der Habsburger 1467 endgültig an die Stadt Zürich verpfändet wurde. Winterthurs Stadtmauern fassten zu dieser Zeit rund 2'200 Einwohner.
Dating
2. Hälfte 19. Jahrhundert
Material / Technique
Lithographie
Dimensions
Höhe x Breite : 14.0 x 9.0 cm
Artists
Hersteller/in: Nicht identifiziert, Entwurf Hersteller/in: Diggelmann, H., Verleger
Object-related numbers
2017.0254