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Flügel

Description
Flügel, Empire, soll aus der Wiener Hofburg stammen. Er wurde zwischen 1973- 1976 restauriert und spielbar gemacht. Tonumfang: F- f4 (6 Oktaven). Untertasten: Bein, Obertasten: schwarzes Ebenholz. Wiener Hammer Mechanik auf einem Schlitten. 4 Pedale (für Verschiebung, Dämpfung, Verlängerung und Janitscharen Effekt) sowie Kniedrücker (Dämpfung). Beine mit Karyatiden im oberen Bereich. Beschläge aus Messing, u.a. kleine Teufelchen, auf dem Deckel drei eingelassene Medaillons. Schöffstoss, Donat/ auch Schefstoss, wurde um 1773 geboren und lernte das Handwerk bei seinem Stiefvater, dem seit 1780 in Wien ansässigen Schwaben Anton Walter (1752- 1826). Der "war einer der bekanntesten Winer Klavierbauer, der mit 20 Gesellen arbeitete. Durch Vereinfachung der Mechanik und Verstärkung des Tones ebenso wie durch die Einrichtung einer neuen Dämpfung erntete er viel Ruhm. Berühmt sind seine Mozart- Klaviere sowie der Flügel, auf dem Beethoven um 1800 musizierte". 1804 wurde Schöffstoss Wiener Bürger, starb jedoch schon am 15. Februar 1811. Erbe wurde sein älterer Bruder Johann Joseph, der ebenfalls als Klavierbauer tätig war. Demnach muss unser Flügel zwischen 1804 und 1811 entstanden sein.
Dating
1804 - 1811
Material / Technique
Holz, Bein, Ebenholz
Dimensions
Länge x Breite x Höhe : 2.2 x 1.2 x 86.0 m
Object-related numbers
1951.0059