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Präzisions-Theodolit

Description
Präzisions-Theodolit, Messing lackiert. 2-achsiger Repetitions-Theodolit. Hersteller: Ertel und Sohn, München. Aufbau: - 3 Fussschrauben mit Mikrometererteilung - Horizontalkreis 360°, D 26cm, Silberteilung, Randklemme mit Mikrometerschraube, 2 Ablesemikroskope, diametral, mit Ablenonien, Direktablesung auf 10', Noniusablesung 1', geschätzt 10", 2 Drehgriffe zum Verschieben des Teilkreises - Vertikalkreis, D 15cm, Arretierung durch eine Zentralklemme und Mikrometerschraube im Bereich der Instrumentenachse. Ablesung durch 4 Ablesemarken mit Nonien (fehlen) und 4 Ableselupen (2 fehlen). Horizontierung des Vertikalkreises mittels justierbarere Röhrenlibelle. - Fernrohr, D 38mm, Länge 38cm, seitlich montiert. Aussenfokussierung, Fadenkreuz Spinnfäden 8einer horizontal, 3 vertikal). Optik: Fa Karl Zeiss, Jena. Alhidadenlibelle in Messing-/Holzkörper, mit Glasabdeckung - horizontal und vertikal justierbar - Länge 26 Lager und Achsen - Vertikalachsenlager zylindrisch, Horizontalachsenlager auf Rollen, beide einzeln justierbar, Stahl, Messing Das Instrument lässt sich für den Transport zerlegen in: Unterteil, Alhidade, Fernrohr mit Vertikalkreis. Der Theodolit ist ein Winkelmessinstrument, welches in der Geodäsie (Vermessungskunde) zur Messung von Horizontalrichtungen und Zenit- oder Vertikalwinkeln Verwendung findet. Hierzu wird er mittels eines Stativs über einem Punkt lotrecht aufgestellt. Eine Sonderbauform ist der Hängetheodolit, der vornehmlich im Bergbau eingesetzt wird. Ein Theodolit besteht im Wesentlichen aus einem Zielfernrohr, einem Vertikal- und einem Horizontal-Teilkreis und mehreren Libellen. Letztere dienen zur lotrechten Ausrichtung des Gerätes (Horizontierung). In das Zielfernrohr ist ein Strichkreuz integriert, mit dem das Ziel anvisiert wird. Meist werden die dabei eingestellten Winkel in der Einheit Gon vom Gerät angezeigt und/oder gespeichert (100 Gon = 90°). Dieses Instrument diente zur Schaffung von Vermessungsgrundlagen, triangulations- und evtl. genauen Bauvermessungen. Als Untersatz diente entweder ein schweres Holzstativ oder (wahrscheinlicher) Steinsockel, als zugleich dauerhafte Vermessungsfixpunkte.
Dating
um 1850
Material / Technique
Messing, Glas
Dimensions
Höhe x Breite x Tiefe : 46.0 x 43.0 x 38.0 cm
Classification
#Wirtschaft und Verkehr/Verkehr/Reiseausrüstung/Vermessungsinstrumente, geographisch#
Object-related numbers
1987.0097