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Tafelklavier

Description
Empire-Tafelklavier von Philipp Heinrich Caesar (1784-1843), Klavierbauer in Solothurn. Werknummer 367, handschriftlich vermerkt auf Firmenzettel und an mehreren Stellen im Instrument. Gehäuse: Masernussbaum furniert Resonanzboden: Tanne Stimmstock: Vermutlich Ahorn Vier runde Empire-Beine, furniert, leicht konisch nach oben. Drei Pedale, Lyra 1998 neu angefertigt. Klaviatur-Umfang FF-f4, Tonumfang: 6 Oktaven Stichmass: (21 Untertasten [c-h2]: 478 mm Untertastenbelag: Knochen, Länge des Vorderplättchens: 41 mm Obertastenbelag: Gebeiztes Fruchtholz mit Ebenholzbelag, Länge 83 mm Tastenführung: vorn, Stifte in gerader Reihe Mechanik: Prellzungenmechanik mit Messingkapseln, Einzelfänger auf demontierbarer Leiste. Hammerköpfe 2 bis 5-fach beledert. Dämpfung: Hebeldämpfung mit Holzstössern. Dämpfer mit 3 Tuchschichten Besaitung: Durchgehend 2-saitig (FF-C umsponnen, C#-A Messing blank, B-f4 Stahl blank) Saitenlänge: FF: 1398 mm, c2: 275 mm, f4: 55 mm Erregungspunkt: FF: c.125 mm, c2: 39 mm, f4: c.8 mm Stimmwirbel: rechteckiger Kopf, original Stimmstock (Lage, Zustand, etc.): vorn, Zustand vermutlich nicht schlecht, auf der Bass-Seite etwas von der Wand gelöst (Begutachtung 1996). Das Instrument wurde 1997/1998 durch Martin Knüsli und Georg F. Senn in der Werkstätte für Historische Tasteninstrumente in Binningen spielbar restauriert. Das Tafelklavier No. 367 kam möglicherweise bereits kurz nach seinem Bau in Solothurn ins Kapuzinerinnen-Kloster Notkersegg in St. Gallen (Quellen dazu fehlen aber bisher). Durch die Vermittlung des Restaurators Georg F. Senn schenkte die Klostergemeinschaft Notkersegg unter der Leitung von Frau Mutter Schwester Martina das Tafelklavier No. 367 am 9. November 2020 dem Museum Blumenstein.
Dating
um 1830
Material / Technique
Nussbaumholz, Wurzelmaser
Dimensions
Höhe x Breite x Tiefe : 88.8 x 165.8 x 74.0 cm
Object-related numbers
2020.0803