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Gesprenge von Stäffis / d'Estavayer
Description
Gesprenge aus Holz mit Rankenwerk und beköntem, von zwei Löwen gehaltenem Wappen der Familie von Stäffis / d'Estavayer. Wappen und seitliche Ranken sind einzeln gefertigt und zusammengestellt.
Das Gesprenge war Teil des Buffets 1955.0038.01-04, welches um 1900 aus diversen nicht zusammengehörigen Teilen zusammengestellt wurde. Die Provenienz des Gesprenges und dessen ursprüngliche Funktion sind unklar.
Das Buffet 1955.0038.01-04 wurde 1955 von der Stadt Solothurn aus dem Nachlass der Mathilde von Glutz-Ruchti, geborene Pfyffer von Heidegg, angekauft. Nachdem die Familie Hüsler, die das Blumenstein 1951 der Stadt verkauft hatte, am 11. Mai 1960 die Einrichtung der Hauskapelle zurückzog, wurde die Bekrönung des Buffets ab 1968 als Gesprenge über dem Altarbild des Heiligen Ludwig (1955.0112) montiert. Es dürfte kurz vorher vergoldet und bemalt worden sein.
Der Bezug des demontierten Zwischenteils 1955.0038.02 und des Gesprenges 1955.0038.04 zum ehemaligen Buffet 1955.0038.01-04 ging in der Zwischenzeit vergessen, bis 2013 in einem Album von Lucie Hüsler ein Foto des Buffets im Raum EG 05 aus den 1920er Jahren entdeckt wurde. Nun sind alle Teile des Buffets wieder korrekt zugeordnet. Das Buffet wurde jedoch nicht wieder zusammengebaut, da bisher kein Anlass dazu bestand.
Seit 2017 bekrönt das Gesprenge 1955.0038.04 das Gemälde 1981.0328 von Schlosserbauer Franz Heinrich von Stäffis-Molondin, welches im Vestibül EG 01 als Supraporte über der Türe in den Speisesaal platziert ist. Die Dimension und das von Stäffis-Wappen des Gesprenges passen bestens zum Gemälde und schaffen einen sinnvollen Bezug.
Dating
um 1700
Material / Technique
Holz, geschnitzt, vergoldet und farbig gefasst
Dimensions
Höhe x Breite : 41.0 x 144.0 cm
Höhe x Breite : Wappen: 41.0 x 42.0 cm
Höhe x Breite : Rankenwerk: 28.0 x 54.0 cm
Classification
Artists
Object-related numbers
1955.0038.04







