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Antependium der Hauskapelle des Blumensteins

Description
Antependium des Altars der Hauskapelle des Blumensteins; Holz geschnitzt und vergoldet; Blattgold auf schwarzem Poliment, als Stilmittel Matt- und Glanzvergoldung. Régènce-Stil. Im 19.Jahrhundert umgearbeitet. Lamm Gottes auf dem Buch mit sieben Siegeln. Apokalyptisches Lamm auf dem Buch mit sieben Siegeln. Über das sprichwörtlich gewordene Buch mit sieben Siegeln wird ausführlich ab dem fünften Kapitel der Johannesoffenbarung im Neuen Testament der Bibel berichtet. Dabei wird in einer sehr bildreichen und surrealen Sprache geschildert, wie nacheinander die sieben Siegel an einer „innen und außen beschriebenen“ Buchrolle durch Jesus Christus (in der Form des Lamm Gottes) geöffnet werden, wodurch die Apokalypse ausgelöst wird. Beim Öffnen der ersten vier Siegel werden die vier apokalyptischen Reiter auf die Erde losgelassen. Das fünfte Siegel lässt unter dem Altar die Seelen der Märtyrer sichtbar werden. Diese verlangen Vergeltung für ihren Tod. Das sechste Siegel lässt die Erde beben, die Sonne färbt sich schwarz, der Mond wird wie Blut und die Sterne fallen auf die Erde. Das sechste Siegel wird oft bereits als Zeichen des Weltuntergangs gedeutet, aber auch als Zeichen für die Errettung der vor Gott Gerechten. Das siebte Siegel ist schließlich das definitive Ende der bisherigen Welt. Sie wird durch sieben Engel mit Posaunen und einem achten mit dem Rauchfass verheert. Agnus Dei (lat. Lamm Gottes, oder griechisch amnòs tὔ theὔ) ist ein seit ältester Zeit im Christentum verbreitetes Symbol für Jesus Christus. Als Osterlamm, gekennzeichnet mit der Siegesfahne, ist es ein Symbol für die Auferstehung Jesu Christi. Mit Agnus Dei wird außerdem ein Bestandteil der christlichen Liturgie bezeichnet.
Dating
Anfang 18. Jahrhundert
Material / Technique
Holz, Gold
Dimensions
Höhe x Breite x Tiefe : 93.5 x 126.5 x 3.5 cm
Artists
Object-related numbers
2014.0308.b