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Strassenlaterne mit Öl-Brenner
Description
Strassenlaterne der öffentlichen Strassenbeleuchtung der Stadt Solothurn.
Die Laterne (2013.150a) dürfte um 1840 hergestellt worden sein und besteht aus einem voll verlgasten Unterteil und einer Rauchhaube mit Abzug. Daran befestigt ist die Aufhängevorrichtung. Laternen dieser Art wurden an Seilen über den Gassen aufgehängt und allabendlich vom Laternenanzünder in Betrieb genommen. Als Brennmittel wurde stark rauchendes Buchnussöl eingesetzt, was die grosszügig dimensionierte Rauchhaube mit Abzug erklärt.
Die konstruktiven Einzelteile der Laterne sind handgeschmiedet und mit Eisenblech bezogen, das Glas mundgeblasen. Die Laterne wurde um 1930 elektrifiziert und im Krummen Turm als Beleuchtungskörper zweitverwendet. Ab wann ist leider unbekannt. 2013 wurde die Laterne, die in schlechtem Zustand war, im Zusammenhang mit dem Jubiläum der Regio Energie Solothurn entelektrifiziert, entrostet und neu gefasst sowie mit einem Öl-Brenner (2013.150b) neu ausgestattet. Als Vorbild für die Rekonstruktion des Brenners diente der Brenner einer Öl-Laterne im Deutschen Museum in München. Die Rekonstruktion wurde von der Werksatt der Regio Energie Solothurn in Zuchwil von Roland Widmer angefertigt. Der Brenner ist betriebsfähig. Wir nutzten Olivenöl und Dochte vom Kerzenjeger in Solothurn. Die Leuchtkraft der Laterne ist sehr bescheiden. Die öffentliche Strassenbeleuchtung der 1840er Jahre funktionierte eher als Kette von Positionslichtern und vermochte die Strassenzüge nicht wirklich auszuleuchten.
Dating
um 1840
Material / Technique
Schmiedestahl, Eisenblech, Glas, Kupfer (Brenner)
Dimensions
Länge x Breite x Höhe : Laterne 45.0 x 45.0 x 87.0 cm
Länge x Breite x Höhe : Brenner 20.0 x 20.0 x 21.0 cm
Classification
Artists
Object-related numbers
2013.0150.a+b







